Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Kongressprogramm veröffentlicht

Das Programm für den …ums Ganze!-Kongress “So, wie es ist, bleibt es nicht!” in Bochum vom 3. bis zum 5. Dezember 2010 steht mittlerweile weitgehend fest. Bis auf wenige Namen haben wir nun alle Zusagen der Referent*innen erhalten; einige Workshops werden in den kommenden Wochen noch ergänzt.

Das aktuelle Programm, die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen gibt es auf der Kongress-Sonderseite oder auf unserer Kongresssonderseite.

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Kommunistische Lach- und Sachgeschichten

Zunächst einmal wollen wir Euch auf die Änderungen auf der Kongresshomepage hinweisen, schaut einfach mal rein!

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Des Weiteren ist ein Mobivideo für die Demonstration in Wiesbaden erschienen, Ihr könnt es Euch hier anschauen. Ebenso wurde ein Demonstrationskonzept veröffentlich, das Ihr hier findet.

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Zur Schärfung der Kritik als Waffe können Euch folgende Veranstaltungen dienen:

Die Marxherbstschule in Berlin vom 29.-31.Oktober
Diesmal wird sich alles um den dritten Band des Kapitals drehen, aber auch für Einsteiger*innen gibt es eine Einführung in den ersten Band. Weitere Informationen findet Ihr hier.

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Die Veranstaltungsreihe “Was uns beherrscht” in Bielefeld bietet Euch einen Überblick über verschiedene Themen der radikalen Linken. Hierbei legen wir Euch die Veranstaltung mit unseren Genossen der Gruppe Kritik und Intervention am 22. November mit dem Thema “Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit” gesondert ans Herz.

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Ein weiterer Termin ist ein Bochumer Traditionstermin:
Die Rote Ruhr Uni findet dieses Jahr zum 14. Mal statt und behandelt diesmal Themen wie die Kritische Theorie und Fragen der Moral. Mehr Informationen hier.

Abschließend wollen wir Euch noch zwei Veranstaltungen unserer Kölner Genoss*innen vom Antifa AK empfehlen, zum einen die Abendveranstaltung “So radikal sein wie die Wirklichkeit?! – Per­spek­ti­ven zwi­schen Ohn­macht und Revolten” und das Wochenendseminar “Was meint eigentlich Kapitalismus?”. Erstere findet am 12.November 2010 in Köln statt und diskutieren werden die Freun­din­nen und Freunde der klas­sen­lo­sen Gesell­schaft & Det­lef Hart­mann, weitere Informationen hier. Zweiteres findet am Wochenende vom 19.-21. Novem­ber in der Uni­ver­si­tät Köln statt. Das Seminar wird von dem Insti­tut für kate­go­riale Ana­lyse geleitet und behandelt Themen der Klas­sen– und Wert­theo­rien, der Staatstheorie und die Frage von Geschlecht und Kapitalismus. Weitere Informationen findet Ihr hier.

„So, wie es ist, bleibt es nicht!“ – Der … umsGanze!- Kongress zu Krise und Arbeit

Vom 3. bis zum 5. Dezember findet an der Ruhr-Universität Bochum unser zweiter Kongress unter dem Titel: „So, wie es ist, bleibt es nicht!“ – Der … umsGanze!- Kongress zu Krise und Arbeit statt. Dort werden in verschiedenen Workshops, Diskussions- veranstaltungen & auf Podien die Themen Krise, Arbeit und deren Zusammenhang zum Kaptialismus diskutiert.

Kurzankündigung zum Kongress

So, wie es ist, bleibt es nicht – gestern noch als bestmögliche Wirtschaftsform geadelt, erscheint heute vielen der Kapitalismus mit seiner krisenhaften Dynamik eher als fortwährende Bedrohung der eigenen Lebenslage: EU-Staaten stehen vor dem Staatsbankrott, Geldanlagen privater Sparer haben sich in Luft aufgelöst. Massive Einsparungen im Sozial- und Gesundheitssystem stehen auf der Agenda. Ebenso Einschnitte beim Lohnniveau und eine Erhöhung des Rentenalters. Was einst als sicher galt, entpuppt sich in Zeiten der Krise umso mehr als umkämpftes Privileg auf Widerruf. Nicht allein Konservativen erscheint das einstige Fortschrittsversprechen des Kapitalismus deshalb längst als böser Fluch.

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Vorträge zu Krisennationalismus und materialistischen Staatstheorie von Agnoli

Bevor es in die Sommerferien geht, haben wir noch zwei Vorträge organisiert. In den Ferien gibt es dann traditionell und mittlerweile zum zehnten Mal das Antifacamp in Oberhausen.
Weitere Termine findet ihr auf unserer Terminseite

10. Juni 2010: Der Staat als ‘last resort’: Krisennationalismus 2010 (TOP B3rlin)
20:00 Uhr, voraussichtlich im SZ Bochum

Als die Krise losbrach, hieß es überall, dass eine “transnationale Regulation” etc. her muss. Als dann aber die “Rettungspakete” geschnürt wurden, stellte sich schnell heraus, dass die Staaten auch in der Krise vor allem Standortpolitik machen (müssen). In der Krise wurde auch die unterschiedliche nationalökonomische Leistungsfähigkeit der Staaten offensichtlich. Viele Staaten gerieten durch die kostspieligen Steuerungsversuche in neue Abhängigkeit von bürgenden und Gläubigerstaaten. Doch selbst die Staaten, die ihre ordnungspolitischen Wünsche durchsetzen konnten, bewegen sich in einem Widerspruch: Die Krise soll “bewältigt” werden, doch die Rückkehr auf einen kapitalistischen “Wachstumskurs” ist zugleich die Rückkehr zur krisenträchtigen Standortkonkurrenz. Die ökonomischen wie ideologischen Verwerfungen, die daraus hervor gehen, wollen wir uns in diesem Vortrag ansehen.

8. Juli 2010: Kritik der Politik als Politikwissenschaft? Zur materialistischen Staatstheorie von Johannes Agnoli und den Chancen einer kategorialen Marxrezeption (Jan Schlemermeyer, Frankfurt am Main)
20:00 Uhr, voraussichtlich im SZ Bochum

In den aktuellen Debatten der materialistischen Staatstheorie sind die Überlegungen von Johannes Agnoli kaum noch Thema. Wenn überhaupt, wird auf seine Zeitdiagnose „Die Transformation der Demokratie“ verwiesen, eine Auseinandersetzung mit seinem weitergehenden staatstheoretischen
Konzept bleibt jedoch aus. Im Gegensatz zu den breit rezipierten, hegemonietheoretischen Überlegungen von beispielsweise Nicos Poulantzas scheint Agnolis Ansatz einer „Kritik der Politik“ (Agnoli) ungeeignet für eine Analyse der aktuellen Transformationsprozesse (demokratischer) Staatlichkeit zu sein. Ein Grund dafür dürfte sein, dass er im Verdacht steht, ein – wenngleich bemerkenswert wortgewaltiges – Anhängsel der Staatsableitungsdebatte der 1970er Jahre zu sein und deren Funktionalismus zu teilen. Darüber hinaus hat Agnoli sich aber auch selbst nie besonders darum bemüht, seine Arbeiten für wissenschaftliche Debatten aufzubereiten.
Gleichwohl lassen sich seine Überlegungen für die aktuellen Herausforderungen nutzbar machen. Eine Systematisierung von Agnolis Überlegungen verweist dabei nicht nur auf Widersprüche und blinde Flecken bei Agnoli selbst, sondern vielmehr auch auf die ungeklärten Fragen einer materialistischen Gesellschaftstheorie als Ganzer. Denn sie erfordert, insofern sie die bekannte Gegenüberstellung von Funktionalismus und Handlungstheorie nicht einfach wiederholen will,eine Reformulierung wesenlicher Kategorien der Kapitalismuskritik. Im Vortrag soll in diesem Sinne auf der Grundlage wertkritischer Überlegungen (u.a. von Moishe Postone) ein mögliches Konzept der Transformation demokratischer Staatlichkeit skizziert werden. Die kapitalistische Gesellschaft ist demnach entlang des immer zugleich politischen und ökonomischen Prozess ihrer Reproduktion, dem Veränderung nicht entgegengesetzt, sondern vielmehr immanent ist, zu analysieren.
Diskutiert werden soll, inwiefern sich mit diesem Ansatz die älteren und neueren Veränderungen demokratischer Staatlichkeit begreifen lassen und was das für die Praxis heissen könnte.

10.-15. August: Antifacamp in Oberhausen

Trash-Filmabend der Kommunistischen Gruppe

01. April, 20 Uhr, Soziales Zentrum Bochum

gezeigt werden die beiden Filme „Evil DeadII“ und „Dead Snow“

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Von der impliziten Werttheorie zur expliziten Revolutionstheorie im Postoperaismus

25. März, 20 Uhr, Soziales Zentrum Bochum: Vortrag mit Philipp Metzger, Institut für Kategoriale Analyse

Vorgestellt wird die Arbeit von Philipp Metzger, in welcher er die Werttheorie von Michael Hardt und Antonio Negri sowie die zugrundeliegenden geschichtsphilosophischen Prämissen analysiert. Angesichts der zunehmenden Bedeutung ›immaterieller Arbeit‹ im postfordistischen Kapitalismus, so die These der Autoren, scheint sich die Frage nach der Gültigkeit des Marxschen Wertgesetzes zu stellen. Die Marxsche Werttheorie analysiert die Kategorie des Wertes als soziales Verhältnis und damit kapitalistische Vergesellschaftung als strukturell antagonistische. Die Frage nach dem Wert und die Debatte über die Werttheorie bewegen sich daher im Spannungsfeld von Struktur und Handlung. Michael Hardt und Antonio Negri kommen zu dem Fazit, dass das Wertgesetz, wonach Arbeitszeit Wert bildet, angesichts der neuen Produktivkräfte revidiert werden müsse. Dabei folgt aus ihrer Analyse einer neuen fragmentarischen Werttheorie, dass die immaterielle Arbeit das Potenzial für eine Art »spontanen Kommunismus« bereithalte. Diese Analysen werden darstellt und mit einer kritischen Darstellung konfrontiert. Der Referent stellt in diesem Kontext seine These vor, wonach die Autoren zu ihrer Analyse nur aufgrund ihrer ultra-substanzialistischen Interpretation des Marxschen Wertgesetzes und einer verkürzten Technikkritik kommen konnten.

HalluziNation Deutschland?! Zur Kritik des Nationalismus

am 10.02. um 19:30 Uhr im KulturCafe an der Ruhr-Uni Bochum

Ein Gesprächsabend mit TOP Berlin zu Struktur, Transformation und Beharrlichkeit der Identifikation mit der Nation.

Anlässlich des 9. November unternimmt die BRD noch einmal eine letzte Anstrengung dieses Jahr, dem anstehenden Jubiläumskalender historischer Wendemarken „deutscher“ Geschichte feierlich-staatstragend und „in Würde“ zu folgen und der nationalen Befriedungssause Deutschland eine Fanmeile in Berlin zu geben, wo jeder mitmachen darf, kann und soll. Diesem „Fest der Freiheit“, bei dem sich Deutschland anlässlich des Mauerfalls als freiheitsliebender Friedenstifter geriert, wollen wir mit einer antinationalen Aktion begegnen, die eingebettet ist in der Kampagne „STAAT.NATION.KAPITAL.SCHEISSE. Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit“ des UmsGanze-Bündnisses. Vorgestellt werden soll die Kampagne, in der die Kritik am Konzept der Nation an die aktuelle Erinnerungspolitik des befriedeten Exportweltmeisters Deutschlands anlässlich 60 Jahre Grundgesetz (als Gründungsmythos der BRD) und 20 Jahre Wiedererlangung der Souveränität (als Gründungsmythos des neuen Deutschlands) geknüpft wird.

Vortrag: FIKTIVES KAPITAL & REALE KRISE — REALER KAPITALISMUS & FIKTIVE LÖSUNGEN

Donnerstag, 14.01.2010 || 19:30 || Soziales Zentrum || Josephstraße 2 || Bochum

Die gegenwärtige Krise ist die Rückkehr totgesagten Krisen, die an den Fundamenten der kapitalistischen Gesellschaft rütteln und deren Ausbruch durch die keynesianische Politik verschoben aber nicht verhindert wurde. Der Vorschlag, das Einkommen der »Bürger« zu erhöhen, um die Krise zu überwinden, geht von der prinzipiellen Interessenkompatibilität zwischen Kapital und Arbeit aus. Es gilt aber den Zusammenhang zwischen der Dynamik der Kapitalakkumulation, der Staatsverschuldung und der Rolle des fiktiven Kapitals zu durchleuchten. Die Staaten haben die Aufgabe, erstens das System der Ökonomie zu retten und zweitens den sozialen Frieden zu bewahren, offene Revolten zu verhindern. Die gigantischen
Konjunkturpakete bereiten gleichzeitig den Boden für die Krise von morgen. Für Kommunisten ist das Verhältnis zwischen Krise und Klassenkampf von zentraler Bedeutung. Das System der Lohnarbeit ist nicht unbedingt am Ende. Dennoch müssen die Fragen nach den revolutionären Potentialen, die in der Entwicklung der Krise stecken, und die nach der Stoßrichtung für eine kommunistische Intervention in die sozialen Konflikte, die im Verlauf des Krisenablaufs zu erwarten sind, gestellt werden.

Zum Thema spricht ein Genosse der ›Freudinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft‹

Geschlecht und Gesellschaft

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2. bis 10. Dezember 2009 in Bochum

Wie zahlreiche wissenschaftliche und/oder gesellschaftspolitische Diskussionen, die Etablierung einer Fülle von Fachzeitschriften sowie seit Kurzem auch die Schaffung einer Menge entsprechender neuer Studiengänge belegen, kommen die Gender Studies im Laufe Ihrer 25-jährigen Geschichte langsam aber sicher in der Mitte der Gesellschaft an – unserer Meinung nach Grund genug zu fragen, welche Bedeutung die Forschung eigentlich gegenwärtig hat. Dabei darf nicht nur die Bedeutung der Gender Studies für ihren Untersuchungsgegenstand betrachtet werden, sondern auch die Rückkopplung ihrer Ergebnisse in der Gesellschaft. Die Erreichbarkeit der Ziele und Vorhaben muss stets ein zu reflektierendes Moment bleiben, um so neue Entwicklungen zu ermöglichen. Die Umsetzbarkeit und die Folgen der Ergebnisse für die Praxis darf ebenso wenig außer Acht gelassen werden. Paradigmatisch sind hierbei die Probleme, die aus einer einseitigen und verkürzten Auffassung von Gleichstellungsarbeit entstehen können. Zu leicht besteht die Gefahr, dass eigentlich kritische Ziel einer grundsätzlichen Hinterfragung geschlechtlicher Konstruktions- und Konstitutionsmodi aus den Augen zu verlieren und so die Wirkungsweise dichotomer, hegemonialer Strukturen zu verstärken und in letzter Instanz den heteronormative Aufbau der Gesellschaft zu untermauern, statt die Unterschiedlichkeit von Menschen zu fördern.
Daneben muss der Entwicklung Rechnung getragen werden, dass sich die Themenfelder im Laufe der Zeit erweitert und verschoben haben; von einer bloßen Beschäftigung mit dem Geschlecht kann nicht mehr die Rede sein, sondern es werden in den aktuellen Diskursen der Gender Studies die verschiedensten Formen der Differenz beleuchtet. In seiner Entwicklung bildet Gender Studies jedoch kein homogenes Feld, sondern Dissonanzen und Divergenzen treten zu Tage; als Beispiel dafür kann die diskursive Auseinanderentwicklung von Gender Studies und Diversity Studies angeführt werden.
Da wir in dieser Auseinander- und Weiterentwicklung keine kommunikative Sackgasse sehen, sondern diesen Disput produktiv nutzen wollen, wollen wir die Möglichkeit für einen produktiven Austausch geben. Deshalb ist das Ziel dieser Veranstaltungsreihe die unterschiedlichen Disziplinen der Gender Studies zu präsentieren und kommunikative Brücken zwischen den vielfältigen Themenfeldern wie beispielsweise Intersektionalität und Queer Theory zu ermöglichen.

UnterstützerInnen
o Linke Liste
o Studiengang Gender Studies

VeranstalterInnen
o Autonomes FrauenLesbenreferat
o Referat für Grund- und Freiheitsrechte des AStA der Ruhr-Universität Bochum

Veranstaltungs-Programm Rote Ruhr-Uni 2009 an der RUB

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Die KommunistischeGruppeBochum empfiehlt folgende Veranstaltungen, die im kommenden November im Rahmen bzw. im Umfeld der Reihe ROTE RUHR-UNI 2009 an der RUB stattfinden:

Montag, 2.11.09, 19h
Frédéric Krier, Pierre Joseph Proudhon – Wegbereiter des Dritten Reiches. Ort: Kulturcafé der Ruhr-Uni Bochum.

Dienstag, 3.11.09 , 19h
Hendrik Wallat, Zur Kritik der radikalen Demokratie(theorie). Anmerkungen zum Links-Politizismus bei Mouffe, Derrida und Rancière. Ort: Kulturcafé der Ruhr-Uni Bochum.

Freitag, 6.11.09, 19h
Christoph Hesse, „Zeugenschaft der Toten“ – Über Claude Lanzmanns Film „Shoah“. Ort: Ruhr-Uni Bochum – HGA 20.

Montag, 9.11.09, 19h
Gerhard Scheit, Der Wahn vom Weltsouverän: Gott, das Kapital und das Völkerrecht. Ort: Kulturcafé der Ruhr-Uni Bochum

Dienstag, 10.11.09, 19h
Gerhard Scheit, Hannah Arendts ungewollte Beiträge zur Kritischen Theorie. Ort: Kulturcafé der Ruhr-Uni Bochum.

Freitag, 13.11.09, 19h
Christine Zunke, Hirnphysiologie und Willensfreiheit. Zur Kritik der Hirnforschung. Ort: Ruhr-Uni Bochum – HGA 20.

Dienstag, 17.11.09
Buchpräsentation: „Fight for Freedom!“ Die Legende vom „anderen Deutschland“. Veranstaltung des AStA Bochum. Ort: Kulturcafé der Ruhr-Uni

Donnerstag, 26.11.09, 19h
Sonja Witte, Nationales Vergangenheitsrecycling. Die postnazistische Allianz der Generationen im deutschen Kollektiv. Ort: Ruhr-Uni Bochum HGA 20