Archiv der Kategorie 'Demos & Kundgebungen'

300 Menschen auf Demonstration gegen den hessischen Unternehmertag

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Am gestrigen Tage demonstrierten 300 Menschen in Wiesbaden gegen den hessischen Unternehmertag. Mit dieser Teilnehmer*innenzahl für einen Dienstagabend befanden die Veranstalter*innen die Demonstration als erfolgreich. Mit Blick auf das nächste Jahr kündigte Dörthe Stein, Pressesprecherin der Demonstration, an: „Und bestimmt werden es im nächsten Jahr mehr – wir machen das nämlich wieder!“

Weitere Informationen bekommt ihr bei unseren Genoss*innen der autonomen antifa [f] oder beim sozialrevolutionären und antinationalem Krisenbündnis. Den Aufruf, den auch wir unterstützten, findet ihr hier.

Kommunistische Lach- und Sachgeschichten

Zunächst einmal wollen wir Euch auf die Änderungen auf der Kongresshomepage hinweisen, schaut einfach mal rein!

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Des Weiteren ist ein Mobivideo für die Demonstration in Wiesbaden erschienen, Ihr könnt es Euch hier anschauen. Ebenso wurde ein Demonstrationskonzept veröffentlich, das Ihr hier findet.

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Zur Schärfung der Kritik als Waffe können Euch folgende Veranstaltungen dienen:

Die Marxherbstschule in Berlin vom 29.-31.Oktober
Diesmal wird sich alles um den dritten Band des Kapitals drehen, aber auch für Einsteiger*innen gibt es eine Einführung in den ersten Band. Weitere Informationen findet Ihr hier.

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Die Veranstaltungsreihe “Was uns beherrscht” in Bielefeld bietet Euch einen Überblick über verschiedene Themen der radikalen Linken. Hierbei legen wir Euch die Veranstaltung mit unseren Genossen der Gruppe Kritik und Intervention am 22. November mit dem Thema “Staat, Weltmarkt und die Herrschaft der falschen Freiheit” gesondert ans Herz.

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Ein weiterer Termin ist ein Bochumer Traditionstermin:
Die Rote Ruhr Uni findet dieses Jahr zum 14. Mal statt und behandelt diesmal Themen wie die Kritische Theorie und Fragen der Moral. Mehr Informationen hier.

Abschließend wollen wir Euch noch zwei Veranstaltungen unserer Kölner Genoss*innen vom Antifa AK empfehlen, zum einen die Abendveranstaltung “So radikal sein wie die Wirklichkeit?! – Per­spek­ti­ven zwi­schen Ohn­macht und Revolten” und das Wochenendseminar “Was meint eigentlich Kapitalismus?”. Erstere findet am 12.November 2010 in Köln statt und diskutieren werden die Freun­din­nen und Freunde der klas­sen­lo­sen Gesell­schaft & Det­lef Hart­mann, weitere Informationen hier. Zweiteres findet am Wochenende vom 19.-21. Novem­ber in der Uni­ver­si­tät Köln statt. Das Seminar wird von dem Insti­tut für kate­go­riale Ana­lyse geleitet und behandelt Themen der Klas­sen– und Wert­theo­rien, der Staatstheorie und die Frage von Geschlecht und Kapitalismus. Weitere Informationen findet Ihr hier.

Mehr als 2500 Menschen gegen Deutschland

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Gegen die Nation demonstrierten am 2. Oktober mehr als 2500 Menschen durch die Bremer Innenstadt. Anlass war die staatsoffizielle Feier zum zwanzigjährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung an diesem Wochenende in Bremen. An den Gegenaktivitäten beteiligte sich u.a. das …ums Ganze!-Bündnis mit einem eigenem Block.

Eine ausführlichere Auswertung wird in nächster Zeit veröffentlicht werden.

Mehr Informationen findet ihr hier.

Der Aufruf vom …ums Ganze!-Bündnis findet ihr hier.

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Demonstration gegen den hessischen Unternehmertag 2010

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Wir unterstützen den Aufruf gegen den hessischen Unternehmertag 2010 am Dienstag, den 26. Oktober 2010 um19 Uhr am Wiesbadener Hbf:

Heraus gegen den hessischen Unternehmertag

Diesen Herbst will die Bundesregierung die Kosten für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in der Krise des Kapitalismus mit einem weiteren Kürzungspaket auf dem Rücken von Lohnabhängigen und Erwerbslosen abladen. Währenddessen findet in der Kurstadt Wiesbaden ein bemerkenswerter Event statt. Am Dienstag, den 26. Oktober, lädt der Verband hessischer Unternehmer (VhU) hier zu seinem jährlichen „Unternehmertag“. Erwartet werden über 1200 UnternehmerInnen und PolitikerInnen, die unter dem Motto „Mit Energie in Deutschlands Zukunft“ nicht nur „Gute-Laune-Jazz“, sondern auch Reden verschiedener „wirtschaftlicher und politischer Experten“ hören wollen. Geboten werden wieder einmal Vorschläge wie Hartz IV und staatlicher Arbeitszwang „effektiver“ organisiert und die nationale Komplizenschaft mit dem „Exportweltmeister Deutschland“ in der Standortkonkurrenz gegen den Rest der Welt enger geschnürt werden kann. Doch damit nicht genug: Höhepunkt des Abends wird auch dieses Jahr die Krönung der „Hessenchampions“, d.h. der Firmen, die trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise ihre Weltmarktanteile ausbauen konnten. Egal ob Studiengebühren und autoritäre Hochschulpolitik, Flughafenausbau und Atomenergie, Hartz IV und Leiharbeit, kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung oder auch die rassistische Selektion in „nützliche und unnütze MigrantInnen“: Der Verband hessischer Unternehmer ist mit seiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stets an vorderster Front, wenn es darum geht die Interessen des Wirtschaftsstandortes gegen die Bedürfnisse der meisten Menschen durchzusetzen. Und der VhU ist damit erfolgreich.
Das nationale Kapital, sein Staat und dessen Fans haben also Grund zu feiern – da wollen wir nicht fehlen.

Demo gegen den hessischen Unternehmertag 2010

Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!

Die Langversion des Aufrufs findet ihr hier

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Kein Tag für die Nation! Kein Tag für Deutschland! Demonstration am 2. Oktober, 16.30 Uhr, Bremen Hauptbahnhof

Am dritten Oktober dieses Jahres ist es mal wieder soweit: Die BRD zelebriert die Tatsache, dass es sie gibt. Wurde das »Superjubiläumsjahr 2009« – 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre »friedliche Revolution« – noch in Berlin gefeiert, soll dieses Jahr Bremen zum Wallfahrtsort des schwarz-rot-goldenen Jubelrausches werden. Die Feierlichkeiten sind dabei kein Selbstzweck. In Zeiten von Staatsbankrott und Systemkrise versucht der Staat neue Legitimität zu schöpfen, und seine Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des kapitalistischen Hauens und Stechens zu rechtfertigen. Wenn es den Deutschen nicht so wie den Griechen ergehen soll, muss das eigene Interesse eben der nationalen Schicksalsgemeinschaft untergeordnet werden.

Das »…ums Ganze!«-Bündnis ruft dazu auf, sich dem kollektiven Freudentaumel entgegen zu stellen. Wir wollen keinen sozialeren, krisenfreien Kapitalismus sondern gar keinen. Denn das schöne Leben ist nur jenseits von Staat, Nation und Kapital zu haben.

Aufruf des …umsGanze! Bündnisses & der Basisgruppe Antifa Bremen als pdf

„Keinen Finger krumm für diese Gesellschaft“ Demo am 30.04. in Frankfurt a.M.

Nachdem im Jahr 2009 die …umsGanze!-Kampagne “Staat.Nation.Kapital.Scheiße – Gegen die Herrschaft der falschen Freiheit!” begann und der inhaltliche Fokus auf dem Supergedenkjahr lag, wollen wir den Schwerpunkt dieses Jahr auf die Thematik Arbeit verschieben. 2010 wird das Jahr, in dem die ökonomische Krise sich auf den Arbeitsmarkt niederschlagen wird. Alle gesellschaftlichen Gruppen, die die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse nicht in Frage stellen wollen, werden ein Loblied auf die Wichtigkeit der Lohnarbeit singen. Kein Wunder, wenn diesen Akteuren die Gesellschaft als eine natürliche – damit unveränderbare Ordnung erscheint – und nicht als gesellschaftliches Verhältnis, das tagtäglich von Menschen produziert wird, weshalb es damit auch veränderbar ist. Es gibt also wie immer noch viel zu tun …

Lokaler Termin zur Kampagne:
21. April 2010 ab 20 Uhr Langer August Dortmund
Neben einer Mobi zum Euromayday am 1. Mai in Dortmund referiert der Antifa AK Köln über die Kampagne „Keinen Finger krumm für Deutschland!“ und die sozialrevolutionäre 30. April Demonstration in Frankfurt am Main.

Gegen den Humbug der Wahlen – raus auf die Straße…

Aufruf der AJB zur Demo am 10.April 2010, Startpunkt 18 Uhr Massenbergboulevard sichtbar vom Bochumer HBF

…für eine soziale Revolution!

Eigentlich wollte am 10. April 2010 die neonazistische NPD eine landesweite Wahlkampfkundgebung auf dem Massenbergboulevard in der Bochumer Innenstadt abhalten. Als die antifaschistische Mobilisierung und Bildung eines Blockadebündnisses gerade anlief, zog der Vorsitzende der Bochumer und der NRW-NPD Claus Cremer die Anmeldung wieder zurück. Das entlässt uns als AntifaschistInnen allerdings nicht aus der Verantwortung uns inhaltlich und praktisch in diesem Wahlkampf mit der NPD, ProNRW und den rechtsradikalen Splitterparteien auseinanderzusetzen. Bei dieser Auseinandersetzung genügt es nicht eine ernst gemeinte Kritik des Nationalismus und des Rassismus der rechtsradikalen Parteien zu üben, die jedoch vor dem gesellschaftlichen Kontext in dem diese Ideologien entstehen halt macht. Man muss sich einerseits mit der bürgerlichen Gesellschaft, die die Grundlagen für diese Ideologien liefert auseinandersetzen, andererseits mit dem deutschen Staat, der selbst rassistische und großmachtorientierte Politik betreibt. Im Rahmen des Wahlkampfes ist es da natürlich besonders interessant, die bürgerlichen Parteien, als Schnittstelle zwischen „Staat“ und „Gesellschaft“ aufs Korn zu nehmen. Und genau das wollen wir mit unserer Demonstration tun. Wir wollen ein Zeichen setzen gegen den Humbug der Wahlen. Und wir wollen die Menschen motivieren, anstatt wählen zu gehen, die Probleme selbst anzupacken. Denn der gemeinsame, breite Widerstand gegen kapitalistische Zumutungen wie Sozialabbau und HartzIV, Gängelung in der Schule, Krieg und Militarisierung, Abschiebung, oder eben die Existenz faschistischer Strukturen, ist das wirksamste Mittel konkrete Verbesserung für das eigene Leben und das seiner Mitmenschen zu erreichen.

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Bundesweiter Aktionstag gegen das islamistische Regime in Iran

teheran

Im Kontext des 8. März, dem Weltfrauentag, wird der zweite bundesweite Aktionstag gegen das islamistische Regime in Iran stattfinden. Die Unterdrückung der Frau stellt eine der zentralen Säulen der „islamischen Republik Iran“ dar.

Dazu wird es Aktionen in vielen Städten geben.

Einen Gesamtüberblick findet ihr hier: www.antifateheran.blogsport.de
Aufruf zum 2. bundesweiten Iran-Soliaktionstag für den 8. März 2010

…umsGanze! empfiehlt: „Staat. Nation. Dresden. Scheisse.“ zum Opferspektakel in Dresden am 13. Februar

Das …umsGanze! Bündnis verurteilt die anhaltende Repressionswelle gegen die antifaschistische Mobilisierung zu den Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden und erklärt sich solidarisch mit den Betroffenen.

Nachdem Infrastruktur durchsucht und große Mengen Mobilisierungsmaterial beschlagnahmt wurde, nach Festnahmen von PlakatiererInnen und der erzwungenen Abschaltung der Website dresden-nazifrei.de (jetzt www.dresden-nazifrei.com) empfehlen wir um so mehr sich an den Aktionen in Dresden zu beteiligen und nicht nur den Nazis sondern auch Staat und Justiz deutlich zu zeigen, dass antifaschistischer Kampf durchsetzungsfähig ist.

Der Anlass

Am 13. Februar wollen die Nazis in Dresden der angeblichen “deutschen Opfer” des von ihnen begonnenen Luftkriegs gedenken. Es wird vorraussichtlich der größte Naziaufmarsch seit 1945 sein.Die …ums Ganze! Gruppen Antifa AK Köln, die Autonome Antifa [F] und die Gruppe Gegenstrom aus Göttingen haben zusätzlich den Aufruf: “Von Bomben und Nazis, Gedenken und Deutschland” zum Opferspektakel in Dresden geschrieben.

Desweiteren hat die Bündnisgruppe TOP-Berlin einen eigenen Aufruf unter dem Titel „Staat. Nation. Dresden. Scheisse.“ veröffentlicht.

Unterstützt die Mobilisierung, fahrt nach Dresden! Naziaufmarsch verhindern!

Für die Anfahrt aus Bochum bietet die linksjugend[ʹsolid] Bustickets für die Hin- und Rückfahrt von Bochum nach Dresden an, diese kosten für Schüler, Studenten und Erwerbslose 15,– Euro und für Erwerbstätige 25,– Euro. Genaueres über den Bustransfer könnt ihr bei [ʹsolid]-Bochum erfragen und euch bei Interesse euer Ticket auch sofort sichern.

Weder Ar­beit, Brot noch Frei­heit – „mo­der­nen“ Na­tio­nal­so­zia­lis­mus be­kämp­fen!


An­ti­fa­schis­ti­sche De­mons­tra­ti­on – Reck­ling­hau­sen 27.​11. 18:00

Für den 28. No­vem­ber 2009 rufen Neo­na­zis aus dem Kreis­ge­biet und dar­über hin­aus zu einem Auf­marsch in Reck­ling­hau­sen auf. An­ge­mel­det von Neo­na­zi-​Ur­ge­stein Chris­ti­an Worch lau­tet ihr Motto: „Für ein Recht auf Zu­kunft – Ar­beit, Frei­heit, Brot durch na­tio­na­len So­zia­lis­mus“. Ge­tra­gen und un­ter­stützt wird der Auf­marsch haupt­säch­lich von ei­ni­gen Grup­pen aus dem Ruhr­ge­biet, die sich in dem Neo­na­zi-​Netz­werk „AG Ruhr Mitte“ zu­sam­men­ge­schlos­sen haben. Dar­un­ter fin­den sich der „Na­tio­na­le Wi­der­stand Reck­ling­hau­sen“, der „Na­tio­na­le Wi­der­stand Marl“, die „AG Essen“, sowie ei­ni­ge klei­ne­re Grup­pie­run­gen. Die Or­ga­ni­sa­ti­on des Auf­mar­sches er­scheint al­ler­dings mehr als kon­fus.

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