Archiv für Januar 2009

Antifa-Demonstration am 01.02 in Siegen

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Gegen Geschichtsrevisionismus und deutsche Opfermythen!

Am 16.12.1944 und am 01.02.1945 wurden die beiden größten Luftangriffe auf Siegen geflogen. Die Infrastruktur wurde dabei nahezu völlig zerstört, die Moral der “Zivilbevölkerung” wurde gebrochen und viele Deutsche verloren ihr Leben.

64 Jahre später, am 16.12.2008 mobilisierten die Neonazigrößen Christian Worch und Axel Reitz, gemeinsam mit dem NPD KV Siegen und den “Freien Nationalisten Siegerland” zu einer Demonstration in Siegen und hetzten gegen den “alliierten Bombenterror”. Etwa 100 Deutsche, allesamt – und größtenteils bekennende – Nationalsozialisten, marschierten durch Siegen, hielten reißerische Reden und ließen deutsche Täter zu Opfern werden.

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24. Januar: Israel-Soli-Demo in Bochum!

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14.00 Bochum Hbf/Massenbergstraße

Das Pro Israel Bündnis Bochum ruft für den 24. Januar 2009 zu einer Israel-Soli-Demo in Bochum auf. Angesichts einer Vielzahl pro-palästinensischer Demonstrationen, in deren Rahmen es immer wieder zu antisemitischen Äußerungen, oder gar Übergriffen auf israelsolidarische GegendemonstrantInnen kommt, ist eine solche Aktion unbedingt zu begrüßen!

Den Aufruf des Pro Israel Bündnisses Bochum „Gegen jeden Antisemitismus – Solidarität mit Israel!“ findet Ihr auf deren Blog:

http://proisraelbo.wordpress.com/

Kundgebung: Krieg dem antisemitischen Terror!

Kundgebung: 10.01.2009 || 14.00 || Köln – Wallrafplatz
(Achtet auf Ankündigungen! Eventuell wird sich der Ort noch ändern!)

Hier der Aufruf in einer PDF-Version.

Krieg dem antisemitischen Terror – Solidarität mit Israel!

Es ist mal wieder soweit: Kein Thema dominiert die Berichterstattung der letzten Tage in den deutschen Medien so, wie die aktuelle Lage im Nahen Osten. Doch der Krieg an sich kann es nicht sein, der dieses große mediale Interesse auf sich zieht und Zehntausende, – allen voran arabische Verbände, IslamistInnen, antiimperialistische Linke, türkische FaschistInnen und Neonazis – auf die Straßen treibt. Denn wenn es den dort versammelten „FriedensfreundInnen“ um das Elend des Krieges an sich ginge, müsste es noch viel größere Demonstrationen gegen den brutalen Krieg im Kongo, der laut Aussage des „International Rescue Committee“ seit 1998 bereits 5,4 Mio. Todesopfer forderte, oder gegen den Krieg des islamistischen sudanesischen Regimes in Darfur (mindestens 400.000 Todesopfer) geben. An dieser Stelle soll nicht der perverse Versuch gemacht werden, Opfer von militärischen Auseinandersetzungen gegeneinander aufzurechnen, doch die genannten Opferzahlen verweisen auf eins: Es scheint vor allem eine militärische Intervention Israels zu sein, welche weltweite Empörung hervorruft.
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