Wir haben mit unseren Genoss*innen vom …umsGanze!-Bündnis vor kurzem einen Aufruf gegen die Innenminister*innenkonferenz in Frankfurt veröffentlich. Ihr findet ihn hier.
Kommt mit uns am 22. Juni nach Frankfurt: Wir kommen um zu stören – IMK auflösen!
Unsere Genoss*innen vom Antifa AK Köln bieten eine Busfahrt zur IMK an. Für weitere Informationen schaut bei ihnen vorbei.
Auch eine weitere Folge von allseits beliebten …umsGanze!-TV zur IMK ist erschienen, aber seht selbst:
Endlich sind die Kongressmitschnitte online. Für alle, die den Kongress versäumten, nun also die Möglichkeit all die spannenden Diskussionen nachzuhören.
„Na, da war ja nichts“, denken sich die Menschen. „Erst hat uns der Kapitalismus ganz unglücklich gemacht und dann ist er auch nocht ständig schief gegangen. Außerdem gibt es den Kapitalismus jetzt wahrlich lange genug (200-500 Jahre lang nämlich). Es wird Zeit für was Neues. Weil Abwechslung muss sein.“
»Kommunismus.« ist für alle da. Einsteigerinnen und solche, die schon immer an diesem verflixten Fetischkapitel verzweifelt sind.
Wie lässt es sich – jetzt! – fünfzehn Jahre nach dem Ende der Geschichte über das Ende der Vorgeschichte, über Kommunismus schreiben, ohne der Lächerlichkeit eines ohnmächtigen Pathos zu verfallen? Kritische Kritik + Negation der Negation? Aber: sollte sich der Kommunismus auf übelgelaunte Negation beschränken, ohne Traum und Sexappeal? Es bedarf einer kinderleichten Sprache um ein kommunistisches Begehren zu erfinden. »Den Kommunismus machen: das kann ja wohl nicht so schwer sein.«
Donnerstag, 17. Februar, 19 Uhr
Bahnhof Langendreer, Raum 6
Das angekündigte Seminar mit Andrea Trumann muss aus organisatorischen Gründen leider entfallen, wird aber nachgeholt. Aktuelle Informationen findet Ihr dann hier.
Wir stehen in den Startlöchern, um mit Euch auf dem Kongress zu lernen, diskutieren und feiern.
Es hat sich viel getan in den letzten Tagen, so steht inzwischen das Kulturprogramm fest, es sind noch Workshops hinzugekommen; kurz gesagt, ein Blick auf die Kongresshomepage lohnt sich!
Um die Zeit bis zum Kongress zu überbrücken könnt Ihr euch das Video zum Kongress angucken. Viel Spass!
Wir sehen uns auf dem Kongress,
Eure Kommunistische Gruppe Bochum
Es steht uns in den nächsten Wochen nicht nur der 2. …ums Ganze!-Kongress in Bochum ins Haus, wir werden Euch auch schon vorher die Möglichkeit geben, Euch zu informieren und mit uns zu diskutieren, als keines Aufwärmprogramm für den Kongress.
Hierfür werden wir am kommenden Dienstag, den 16. November 2010, im Sozialen Zentrum Bochum eine Einführung in die Kapitalismuskritik anbieten. Hier habt Ihr die Chance entweder neu in die Kapitalismuskritik einzusteigen oder Altbekanntes aufzufrischen. Der Titel der Veranstaltung lautet „Kleine Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie“, einen Ankündigungstext findet Ihr am Ende dieses Postings. Das Ganze wird um 19 Uhr beginnen.
Eine Woche später, am Donnerstag, den 25. November, habt Ihr dann die Gelegenheit Euch über Griechenland und die dort derzeit herrschenden Zustände zu informieren. Mike Morelli vom Antifa AK Köln wird uns eine eine Fakten über die griechischen Wirtschaftsverhältnisse vermitteln und darüberhinaus auch die Reaktion der griechischen Linken und deren aktuellen theoretischen Produkte darstellen. Diese Veranstaltung steht unter dem Titel „Crisis in Greece: Ursachen – Reaktionen – Perspektiven?“, auch sie wird im Sozialen Zentrum Bochum stattfinden und um 19 Uhr beginnen.
Die Kommunistische Gruppe Bochum würde sich freuen Euch auf unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Das Programm für den …ums Ganze!-Kongress “So, wie es ist, bleibt es nicht!” in Bochum vom 3. bis zum 5. Dezember 2010 steht mittlerweile weitgehend fest. Bis auf wenige Namen haben wir nun alle Zusagen der Referent*innen erhalten; einige Workshops werden in den kommenden Wochen noch ergänzt.
Am gestrigen Tage demonstrierten 300 Menschen in Wiesbaden gegen den hessischen Unternehmertag. Mit dieser Teilnehmer*innenzahl für einen Dienstagabend befanden die Veranstalter*innen die Demonstration als erfolgreich. Mit Blick auf das nächste Jahr kündigte Dörthe Stein, Pressesprecherin der Demonstration, an: „Und bestimmt werden es im nächsten Jahr mehr – wir machen das nämlich wieder!“
Unter dem Titel „Gute Arbeit! – Das …umsGanze!-Bündnis gratuliert zur Krise“ haben wir mit unseren Genoss*innen vom kommunistischen Bündnis …umsGanze! ein Flugblatt zur Krise veröffentlicht.
Ihr könnt es entweder hier als pdf oder im weiteren Verlauf dieses Artikels lesen.
Gute Arbeit!
Das umsGanze!-Bündnis gratuliert zur Krise
Die Öffentlichkeit blickt mit einer Mischung aus Entsetzen und Faszination auf die Entwicklung der Konjunkturdaten. Fachthemen von »Börsianern« und anderen Wirtschaftsmeteorologen wie Aktienindizes, Staatsschuldenstände und Kreditrisiken berauschen das Publikum. Wenn selbst in Europa Banken pleite gehen und Staaten zahlungsunfähig werden – und nicht nur in »Schwarzafrika« oder wo sonst der Pfeffer wächst –, dann verbreiten sich sogar hierzulande Zweifel an der »Nachhaltigkeit« der herrschenden Gesellschaftsordnung. Doch auch in weniger krisenhaften Zeiten ist der Kapitalismus Quell beständiger Unsicherheit, Armut und Erpressung. Die derzeitige Krise ist kein bloßer Betriebsunfall, sondern Resultat der allgemeinen Prinzipien kapitalistischer Verwertung. Die Tendenz zu übergreifenden ökonomischen Krisen ist im Kapitalismus selbst angelegt. Eine über anonyme Märkte vermittelte und gerade deshalb gnadenlose Konkurrenz zwingt das Kapital immer wieder zu riskanten, in der Regel kreditfinanzierten Investitionen, die sich im Nachhinein als unrentabel erweisen können. Das gilt für einzelne Kapitale, und um ein vielfaches verstärkt auch für ganze Branchen und Volkswirtschaften. Staat, Kapital und Lohnarbeit sind die grundlegenden Formen dieses Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnisses. Es wird tagtäglich von Menschenhand reproduziert, und kann deshalb auch von Menschenhand überwunden werden. Im Interesse einer nüchternen Lagebeurteilung rekapitulieren wir die gegenwärtigen Glanzleistungen der kapitalistischen Ordnung.